Allgemein

Bedingungslose Erlaubnis zu essen

Schokoriegel und generell süßes oder „Verbotenes“, haben während der Essstörung einen besonders großen Reiz auf uns. Der Gedanke loszulassen und sich ALLES zu essen zu erlauben, macht zunächst große Angst. Wir denken, wir würden, wenn wir einmal mit all den bisher verbotenen Dingen anfangen, nie mehr aufhören diese zu essen, bis wir irgendwann dick und rund sind. Das ist es schließlich, was uns die Essstörung einredet und weshalb wir überhaupt dazu übergegangen sind unser Essverhalten zu kontrollieren und Lebensmittel auf die „verbotene Liste“ zu setzen.

Leben mit Essstörung vor und nach Recovery

Leben mit einer Essstörung – Vor und nach der Recovery

Warum soll ich meine Essstörung loslassen?

Lohnt sich das überhaupt?
Wie um Himmels willen soll ich mit all dem Druck, der Angst und den Gefühlen umgehen?
Wie schaffe ich es, meinen Körper anzunehmen, wenn ich nicht mehr versuche ihn dünn zu halten?

All diese Gedanken schwirrten mir durch den Kopf als ich mir eingestand, dass ich ein Problem habe und mein Essverhalten und der Umgang mit meinem Körper nicht so “normal” war, wie ich es mir immer einredete.

Heute, 3 Jahre nach dieser Erkenntnis, möchte ich dir anhand einer Gegenüberstellung zeigen, was sich für mich mit der Recovery geändert hat. Vieles davon habe ich mir zwar zu Beginn meiner Reise erhofft, doch niemals für möglich gehalten. Ich hoffe sehr, dich damit auch für deinen eigenen Heilungsweg bestärken zu können.

Die Kraft unserer Glaubenssätze

Die ersten sechs Jahre sind bei der Entstehung von Glaubenssätzen die entscheidendsten, da sich in diesen die Gehirnstruktur mit ihren ganzen neuronalen Netzen und Verschaltungen herausbildet.
Doch auch später noch prägen sich Erfahrungen, die wir mit unseren engsten Bezugspersonen machen tief in unser Gehirn ein und führen dazu, dass wir unser Selbstbild entwickeln. Je nach unseren Erlebnissen, können die erlangten Überzeugungen positiv und hilfreich sein oder negativ und begrenzend.
Positive Erlebnisse mit unserem Umfeld führen daher eher zu einem besseren Selbstwertgefühl, als negative, die dafür sorgen, dass wir auch als Erwachsene schnell an uns zweifeln, deprimiert sind und uns selbst oder anderen Menschen weniger vertrauen.
Ich stelle es mir auch gern vor wie das Wachsen einer Pflanze: Bekommt sie genug Wasser, Licht und Wärme, wird sie stark und wunderschön erblühen. Wächst sie jedoch auf kargem Boden, erhält nur sporadisch Wasser und das Klima wechselt ständig, wird sie es schwerer haben zu erblühen, falls sie es überhaupt schafft zu gedeihen

Adventskalender Challenge

Vorweihnachtszeit bedeutet für die meisten von uns auch, dass es einen Adventskalender gibt. Ein wundervolles Ritual, welches uns die Zeit bis Heiligabend versüßen soll.
Doch Kalender öffnen und Kalenderinhalt auch essen ist, gerade wenn man mit einer Essstörung kämpft, oft zweierlei. Das jedenfalls war all die Jahre in der Essstörung meine Erfahrung.
Ich hatte die tollsten Kalender mit all den schönen Dingen, die ich eigentlich so sehr mochte, aber gegessen habe ich ihn fast nie.

„Was, wenn mein Gewicht nicht aufhört zu steigen?“

In Instagram anschauen ⇒ „Was, wenn mein Gewicht nicht aufhört zu steigen?“ Diese Frage habe ich mir während meiner Recovery und auch davor, als ich nur mit dem Gedanken spielte, die Essstörung gehen zu lassen, mehrmals täglich gestellt. Doch selbst als ich meine Motivation gesund werden zu wollen gefunden hatte, stand mir dieser Gedanke im …

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Eines Tages, Baby, werden wir alt sein… – Julia Engelmann Konzert Erfurt

„Eines Tages, Baby, werden wir alt sein…“ Ich liege auf dem Friedhof im Gras. Ich liege auf dem Friedhof im Gras neben dem Grabstein meines Opas. Ich liege auf dem Friedhof im Gras neben dem Grabstein meines Opas und schaue zwischen Bäumen hindurch in die vorbeiziehenden Wolken. „Wir liegen unter dem selben Himmel.“ schießt es …

Eines Tages, Baby, werden wir alt sein… – Julia Engelmann Konzert Erfurt Weiterlesen »

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