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Chronische Essstörung – Muss ich damit leben lernen?

Deine Essstörung ist chronisch. Du musst mit deiner Essstörung leben lernen. Wenn du es jetzt noch nicht geschafft hast, wirst du die Essstörung wohl nie mehr los. Hast du einen dieser Sätze so oder so ähnlich auch schon gesagt bekommen und dadurch die Hoffnung auf Heilung, geschweige denn vollständige Recovery verloren? Wenn ja, dann tut …

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Hilfe, ich habe meine Recovery nicht richtig gemacht.

Kennst du den Gedanken, dass du deine Recovery nicht „richtig“ machst oder hättest besser machen müssen?
Vielleicht hattest du einen „Rückfall“ (wobei ich das Wort nicht mag, denn du fällst nicht wirklich zurück, sondern sammelst eine Erfahrung, die dir auf deinem weiteren Weg helfen wird) und verurteilst dich dafür.

Vielleicht denkst du, du hättest, als du noch einen laut BMI untergewichtigen Körper hattest, bereits alle Fear Foods probiert haben müssen und der Wunsch, noch einmal abzunehmen und es „richtig“ zu machen taucht auf.

Doch es gibt keinen perfekten Weg, gesund zu werden. Der Wunsch, die Recovery so gut und richtig wie möglich zu machen, ist tatsächlich Teil des Problems, welches dich in erster Linie in die Essstörung gebracht hat.

Wie Dankbarkeit dir in der Recovery hilft

Dankbarkeit ist ein großes Wort, welches uns zunehmend häufiger begegnet. Ich habe mich zum ersten Mal wirklich intensiv zu Beginn meiner Recovery damit auseinandergesetzt und kann dir sagen, dass das damals eine echte Herausforderung war. Anstatt dass es mich erfüllt hat, fühlte ich mich gestresst und undankbar, weil mir nichts „Großes“ eingefallen ist, wofür ich …

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„Normalgewicht“ bedeute nicht „gesund”

Mich erreichen häufig ratlose Nachrichten, die mit den Worten: „Ich habe mein Normalgewicht wieder, aber…“ beginnen. Hinter diesem „aber“ zeigen sich Symptome, die schnell deutlich machen, dass trotz des Erreichens des „Normalgewichts“ weder der Körper noch der Geist oder die Seele bereits vollständig von der Essstörung geheilt sind: Immer noch ausbleibende oder unregelmäßige Periode (Amenorrhö) …

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Feedback einer wunderbaren Klientin

„Ich war endgültig resigniert und mürbe vom jahrelangen Kampf gegen mich selber und der Leidensdruck so immens, dass ich umgehend Unterstützung benötigte, die mir meine derzeitige Therapeutin nicht geben konnte. Auf der Suche nach Hilfe bei der Heilung meiner Essstörung, stieß ich auf Romy`s Website und Ihr Coachingangebot. Sie war mir auf Ihren Bildern sofort …

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Bedingungslose Erlaubnis zu essen

Schokoriegel und generell süßes oder „Verbotenes“, haben während der Essstörung einen besonders großen Reiz auf uns. Der Gedanke loszulassen und sich ALLES zu essen zu erlauben, macht zunächst große Angst. Wir denken, wir würden, wenn wir einmal mit all den bisher verbotenen Dingen anfangen, nie mehr aufhören diese zu essen, bis wir irgendwann dick und rund sind. Das ist es schließlich, was uns die Essstörung einredet und weshalb wir überhaupt dazu übergegangen sind unser Essverhalten zu kontrollieren und Lebensmittel auf die „verbotene Liste“ zu setzen.

Leben mit Essstörung vor und nach Recovery

Leben mit einer Essstörung – Vor und nach der Recovery

Warum soll ich meine Essstörung loslassen?

Lohnt sich das überhaupt?
Wie um Himmels willen soll ich mit all dem Druck, der Angst und den Gefühlen umgehen?
Wie schaffe ich es, meinen Körper anzunehmen, wenn ich nicht mehr versuche ihn dünn zu halten?

All diese Gedanken schwirrten mir durch den Kopf als ich mir eingestand, dass ich ein Problem habe und mein Essverhalten und der Umgang mit meinem Körper nicht so “normal” war, wie ich es mir immer einredete.

Heute, 3 Jahre nach dieser Erkenntnis, möchte ich dir anhand einer Gegenüberstellung zeigen, was sich für mich mit der Recovery geändert hat. Vieles davon habe ich mir zwar zu Beginn meiner Reise erhofft, doch niemals für möglich gehalten. Ich hoffe sehr, dich damit auch für deinen eigenen Heilungsweg bestärken zu können.

Die Kraft unserer Glaubenssätze

Die ersten sechs Jahre sind bei der Entstehung von Glaubenssätzen die entscheidendsten, da sich in diesen die Gehirnstruktur mit ihren ganzen neuronalen Netzen und Verschaltungen herausbildet.
Doch auch später noch prägen sich Erfahrungen, die wir mit unseren engsten Bezugspersonen machen tief in unser Gehirn ein und führen dazu, dass wir unser Selbstbild entwickeln. Je nach unseren Erlebnissen, können die erlangten Überzeugungen positiv und hilfreich sein oder negativ und begrenzend.
Positive Erlebnisse mit unserem Umfeld führen daher eher zu einem besseren Selbstwertgefühl, als negative, die dafür sorgen, dass wir auch als Erwachsene schnell an uns zweifeln, deprimiert sind und uns selbst oder anderen Menschen weniger vertrauen.
Ich stelle es mir auch gern vor wie das Wachsen einer Pflanze: Bekommt sie genug Wasser, Licht und Wärme, wird sie stark und wunderschön erblühen. Wächst sie jedoch auf kargem Boden, erhält nur sporadisch Wasser und das Klima wechselt ständig, wird sie es schwerer haben zu erblühen, falls sie es überhaupt schafft zu gedeihen

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