Romy Hörbe

Die Kraft unserer Glaubenssätze

Die ersten sechs Jahre sind bei der Entstehung von Glaubenssätzen die entscheidendsten, da sich in diesen die Gehirnstruktur mit ihren ganzen neuronalen Netzen und Verschaltungen herausbildet.
Doch auch später noch prägen sich Erfahrungen, die wir mit unseren engsten Bezugspersonen machen tief in unser Gehirn ein und führen dazu, dass wir unser Selbstbild entwickeln. Je nach unseren Erlebnissen, können die erlangten Überzeugungen positiv und hilfreich sein oder negativ und begrenzend.
Positive Erlebnisse mit unserem Umfeld führen daher eher zu einem besseren Selbstwertgefühl, als negative, die dafür sorgen, dass wir auch als Erwachsene schnell an uns zweifeln, deprimiert sind und uns selbst oder anderen Menschen weniger vertrauen.
Ich stelle es mir auch gern vor wie das Wachsen einer Pflanze: Bekommt sie genug Wasser, Licht und Wärme, wird sie stark und wunderschön erblühen. Wächst sie jedoch auf kargem Boden, erhält nur sporadisch Wasser und das Klima wechselt ständig, wird sie es schwerer haben zu erblühen, falls sie es überhaupt schafft zu gedeihen

Brief an mein gesundes Ich

Ich möchte dich einladen, dir selbst einen Brief zu schreiben. Einen Brief an dein zukünftiges, gesundes Ich, ohne die Essstörung. Versuche dir in diesem Brief so genau wie möglich vorzustellen, wie dein gesundes Leben aussehen soll. Was bedeutet es für dich, vollständig von der Essstörung recovered zu sein?

Adventskalender Challenge

Vorweihnachtszeit bedeutet für die meisten von uns auch, dass es einen Adventskalender gibt. Ein wundervolles Ritual, welches uns die Zeit bis Heiligabend versüßen soll.
Doch Kalender öffnen und Kalenderinhalt auch essen ist, gerade wenn man mit einer Essstörung kämpft, oft zweierlei. Das jedenfalls war all die Jahre in der Essstörung meine Erfahrung.
Ich hatte die tollsten Kalender mit all den schönen Dingen, die ich eigentlich so sehr mochte, aber gegessen habe ich ihn fast nie.

Modeln, Selbstwertgefühl und Essstörungen

Früher war das Modeln für mich mein Ausdrucksmittel.
Mein erstes Mal vor einer professionellen Kamera hat aus dem unsicheren Mädchen, dass nicht mal die Zähne beim Lächeln auseinander bekam, eine selbstbewusst wirkende junge Frau gemacht. Es war, als hätte sich ein Schalter in meinem Kopf umgelegt.
Der Fotograf war begeistert von den Ergebnissen und ich konnte selbst nicht glauben, dass ich das auf den Bildern sein sollte…
Auf einmal bekam ich Anerkennung, die ich nicht mehr missen wollte.

Ätherische Öle und Emotionen

Ich liebe den Duft warmer Gewürze, denn er erinnert mich sofort an meine Kindheit. An Plätzchenbacken mit Mama und Vanillepudding kochen mit meinem Opa.

Düfte sind unglaublich wirkungsvoll. Sie gelangen über die Nase binnen weniger Sekunden in unser limbisches System, dem Sitz unserer Emotionen. Bestimmt kennst du das auch, dass dir ein Geruch in die Nase steigt und du ganz plötzlich und unvermittelt an etwas denken musst. Das kann sowohl positiv, als auch negativ sein, je nachdem, was du mit diesem Geruch verbindest.

doterra ätherische öle

Warum ich die ätherischen Öle von dōTERRA liebe

Vor ziemlich genau zwei Jahren, im Dezember 2018, kam ich zum ersten Mal in Kontakt mit den ätherischen Ölen von dōTERRA. Ich hatte bereits während meiner Zeit in der Reha ätherische Öle kennengelernt und versucht, sie für mich zu nutzen. Doch der Erfolg war eher mäßig. Was mir da in der Klinik angeboten wurde, konnte ich im wahrsten Sinne des Wortes nicht riechen.

Selbstannahme

Körperschemastörung in der Essstörung (4/4) – 7 Wege zur Selbstannahme

Das Thema bedingungslose Selbstannahme war so wichtig auf meinem Weg zur vollständigen Recovery. Solange ich meinen Körper kontrollieren und verändern wollte, solange konnte ich auch die Essstörung nicht loslassen.

Zu lernen, mit Nachsicht am Spiegel vorbeizulaufen, ohne mir in Gedanken einen bösen Kommentar oder auch nur einen bösen Blick zuzuwerfen, war einer der Schlüssel zur Heilung und hat mich so viel glücklicher gemacht. Jedes Mal nämlich, wenn wir das tun, trainieren wir unser Gehirn darauf, dass das, was wir da im Spiegel sehen, etwas Schlechtes ist und unser negatives Selbstbild verfestigt sich.
Wir programmieren uns somit immer mehr zur Unzufriedenheit.

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