Autorenname: Romy Hörbe

Wenn dein Vision Board wahr wird

Ich erinnere mich noch gut daran, wie ich vor genau drei Jahren an der Schwelle stand: „Bleibe ich in meinem kranken Körper, den ich kenne, der mich Sicherheit gibt, den ich kontrollieren kann…?“ Oder wage ich den Schritt ins Ungewisse und entscheide mich dafür gesund zu werden?

Ich hatte keine Energie mehr. Für gar nichts. Und dennoch …

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magersucht

„Ich fühle mich fett.“

Diesen Satz habe ich selbst so viele Jahre meines Lebens mindestens einmal am Tag gesagt oder gedacht. Und auch heute in meiner Arbeit als Coach begegnet mir diese Aussage regelmäßig.

Doch was hat es eigentlich damit auf sich?

Wie häufig hat diese Aussage gar nichts mit unserem eigentlichen Zustand und dem, was wir damit ausdrücken, zu tun?
„Fett“ ist genau genommen weniger ein Gefühl, als ein

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Essstörung Recovery

Lebendigkeitstag

Ich kann selbst kaum glauben, dass es heute erst drei Jahre her ist, dass ich beschlossen habe gesund werden zu wollen.
Es war noch kein starker Wunsch, aber zumindest die Einsicht, ein Hoffnungsschimmer, dass mein Leben „mehr“ für mich bereithält als die Essstörung.

An diesem Tag hatte ich zum ersten Mal das Gefühl, dass ich mehr „kann“ als nur dafür zu sorgen so dünn und zerbrechlich wie möglich zu sein.

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Angehöärige Essstörung Unterstützung

Wie unterstütze ich einen Angehörigen oder Freund auf dem Weg aus der Essstörung?

Ich kann gar nicht genug betonen, WIE wichtig die Unterstützung durch geliebte Menschen auf dem Heilungsweg ist. Dabei ist es weniger entscheidend, ob es sich dabei um die eigene Familie oder einen engen Freund handelt. Wichtig ist vor allem das Gefühl bedingungslos geliebt und unterstützt zu werden, gerade dann, wenn die Essstörung besonders laut ist.

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass ich während meiner Essstörung nicht gerade eine nette Zeitgenossin war und es besonders den Menschen, die mir nahe standen und mir helfen wollten, „schwer gemacht“ habe. Nicht weil ich das wollte, sondern weil die Krankheit so sehr ein Teil von mir war, dass ich zu dem Zeitpunkt gar nicht anders handeln konnte. Es war, als wäre mein wahres Ich von der Essstörung verschüttet worden. In vielen Momenten habe ich mich selbst nicht mehr erkannt. Ich war oft grantig, abweisend und gegen alles und jeden, der versuchte mich vom Essen zu überzeugen.
Gerade …

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Feedback einer wunderbaren Klientin

„Ich war endgültig resigniert und mürbe vom jahrelangen Kampf gegen mich selber und der Leidensdruck so immens, dass ich umgehend Unterstützung benötigte, die mir meine derzeitige Therapeutin nicht geben konnte. Auf der Suche nach Hilfe bei der Heilung meiner Essstörung, stieß ich auf Romy`s Website und Ihr Coachingangebot. Sie war mir auf Ihren Bildern sofort

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Quasi-Recovery

„Mein Gewicht ist wieder im „normalen“ Bereich, das heißt, ich muss gesund sein. Aber warum fühle ich mich dann noch immer nicht frei?“ Möglicherweise steckst du im Schwebezustand der „Quasi-Recovery“ fest. Was ist Quasi-Recovery? Quasi-Recovery ist ein Zustand, der beschreibt, dass man zwar nicht mehr so sehr in der Essstörung steckt wie früher, aber auch

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In die Magersucht perfektioniert

Bestimmte Charaktereigenschaften, wie eben der Perfektionismus, aber auch starke Gewissenhaftigkeit, ein hervorragendes Durchhalte- und Organisationsvermögen, Gründlichkeit und Zielorientierung können die Entstehung einer Magersucht (Anorexia Nervosa) begünstigen. So anerkannt diese Eigenschaften in der Gesellschaft sind, so destruktiv können sie werden, wenn es darum geht den eigenen Körper zu kontrollieren und dem überlebenswichtigen Drang nach Essen zu widerstehen.

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Bedingungslose Erlaubnis zu essen

Schokoriegel und generell süßes oder „Verbotenes“, haben während der Essstörung einen besonders großen Reiz auf uns. Der Gedanke loszulassen und sich ALLES zu essen zu erlauben, macht zunächst große Angst. Wir denken, wir würden, wenn wir einmal mit all den bisher verbotenen Dingen anfangen, nie mehr aufhören diese zu essen, bis wir irgendwann dick und rund sind. Das ist es schließlich, was uns die Essstörung einredet und weshalb wir überhaupt dazu übergegangen sind unser Essverhalten zu kontrollieren und Lebensmittel auf die „verbotene Liste“ zu setzen.

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