Autorenname: Romy Hörbe

Ist deine Recovery noch im Morgen-Modus?

Kennst du das auch, dass du deine Recovery immer wieder aufschiebst?
Dass du etwas essen möchtest und dir dann sagst: „Ach, doch lieber morgen.“ Dass du weniger Sport machen möchtest, aber HEUTE gehst du nochmal… Wenn ja dann befindest du dich höchstwahrscheinlich noch im „Morgen-Modus“. „Morgen-Modus“ bedeutet, dass du deine Essstörung challengen und schädliche Verhaltensweisen ablegen […]

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Risiko Refeeding Syndrom

ℹ️ Dieser Beitrag möchte auf die häufig unterdiagnostizierte Problematik des Refeeding-Syndroms aufmerksam machen und die etablierten Leitlinien-Prinzipien für Betroffene zugänglich darstellen. Er richtet sich an Betroffene, Angehörige und medizinisches Fachpersonal und ersetzt keine individuelle medizinische Beurteilung. Heute möchte ich über ein Phänomen aufklären, welches leider noch immer nicht sehr bekannt ist. Dieses Phänomen stellt einen

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Recovery ist ein Prozess, der seine Belohnung erst in der Zukunft findet.

Während sich die Heilung von den meisten Krankheiten direkt gut oder zumindest besser anfühlt, ist in der Recovery von einer Essstörung eher das Gegenteil der Fall. Wenn ein gebrochenes Bein heilt, wird es täglich besser. Wenn sich eine Erkältung verzieht, wird es direkt besser. Aber wenn wir Fortschritte auf dem Heilungsweg aus einer Essstörung machen,

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„Du siehst gut aus!“ ist kein Kompliment ist in der Recovery

Dieses Kompliment, welches für gesunde Menschen auch wirklich eines ist, kann für jemand auf dem Heilungsweg extrem beängstigend und das genaue Gegenteil sein. Das hat weniger mit den Worten selbst zu tun, als mit dem, was diese Aussage für dich als Betroffene bedeutet. Jede Essstörung hat eine Funktion. Sie erfüllt einen Zweck (meist sogar mehrere),

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Selbstliebe

Selbstliebe bedeutet ich muss alles an mir lieben – oder nicht?

Diese Woche hatte ich ein Gespräch mit einer Coachee. Sie meinte: „Aber ich denke immer, dass ich mich schön finden muss. Manche sprechen doch da von Selbstliebe.“ Ja, manche Menschen sprechen von Selbstliebe und zeigen diese, indem sie Glitzer auf ihre Dehnungsstreifen malen und ihren nicht mehr so definierten Bauch liebevoll in die Kamera halten.

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Wenn die Krankheit zur Identität wird

“Mit den Narben findest du nie einen Mann!” Dieser Satz sollte während meiner Jugend wohl eine Abschreckung sein, aber ich habe ihn wirklich geglaubt. Ein gefährlicher Gedanke, der mich beinahe dazu gebracht hätte komplett aufzugeben. “Jetzt bin ich eh schon so kaputt – innerlich wie äußerlich. Unheilbar und verdammt dazu eine Borderlinerin zu sein, die

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