Recovery

Beiträge über die Recovery aus der Essstörung

Gewichtszunahme = „Nicht mehr schön?“

Wie kommt es, dass eine Gewichtsabnahme immer bejubelt wird, man aber, wenn man eine Gewichtszunahme verkündet, mit beinahe tröstenden Kommentaren wie: „Du siehst immer noch gut aus!“, bedacht wird!??! Warum denn „Immer noch!?“ Diese so gut gemeinten Worte zeigen, wie weit unsere Diätkultur inzwischen vorangeschritten ist. Jede Gewichtsabnahme, die bejubelt wird, bejubelt womöglich eine Essstörung, […]

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Du musst nie wieder verzichten!

4 Gedanken, die dich daran hindern, bedingungslos zu essen Kennst du den Wunsch, bedingungslos essen zu wollen? Du nimmst dir fest vor, dir nun endlich alles zu erlauben, deine Kalorien zu steigern und den Sport zu reduzieren, um „All In“ zu gehen? Doch kaum geht es an die Umsetzung, überkommen dich die folgenden Gedanken: Umso

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Hilfe, ich habe meine Recovery nicht richtig gemacht.

Kennst du den Gedanken, dass du deine Recovery nicht „richtig“ machst oder hättest besser machen müssen?
Vielleicht hattest du einen „Rückfall“ (wobei ich das Wort nicht mag, denn du fällst nicht wirklich zurück, sondern sammelst eine Erfahrung, die dir auf deinem weiteren Weg helfen wird) und verurteilst dich dafür.

Vielleicht denkst du, du hättest, als du noch einen laut BMI untergewichtigen Körper hattest, bereits alle Fear Foods probiert haben müssen und der Wunsch, noch einmal abzunehmen und es „richtig“ zu machen taucht auf.

Doch es gibt keinen perfekten Weg, gesund zu werden. Der Wunsch, die Recovery so gut und richtig wie möglich zu machen, ist tatsächlich Teil des Problems, welches dich in erster Linie in die Essstörung gebracht hat.

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Wie erlange ich nach einer Essstörung das Vertrauen in meinen Körper zurück?

Vertrauen zu deinem Körper aufzubauen ist wie das Aufbauen einer Freundschaft Freundschaften zeichnen sich durch gegenseitige Sympathie und Vertrauen aus. Sie entstehen nicht von heute auf morgen: Wir lernen einen Menschen kennen, beginnen ihn sympathisch zu finden und verbringen zunehmend mehr Zeit mit ihm. Wir prüfen in dieser Zeit, ob wir uns mit ihm wohlfühlen,

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Wie viele Mahlzeiten sind „normal“

Was ist eigentlich „normal“? In der Recovery suchen wir ständig nach Orientierung. Unserem eigenen Körper vertrauen wir noch nicht und die Empfehlungen der Gesellschaft und von Ernährungsexperten schwanken ebenfalls. Nehmen wir z.B. das Thema Mahlzeiten. Je nachdem wen man fragt, erhält man die Antwort: Drei größere oder 5 kleinere Mahlzeiten. Das sind nicht nur ziemlich

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„Normalgewicht“ bedeute nicht „gesund”

Mich erreichen häufig ratlose Nachrichten, die mit den Worten: „Ich habe mein Normalgewicht wieder, aber…“ beginnen. Hinter diesem „aber“ zeigen sich Symptome, die schnell deutlich machen, dass trotz des Erreichens des „Normalgewichts“ weder der Körper noch der Geist oder die Seele bereits vollständig von der Essstörung geheilt sind: Immer noch ausbleibende oder unregelmäßige Periode (Amenorrhö)

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