Don’t let bad body image ruin your day!

Leichter gesagt als getan, ich weiß….

Was ist dein erster Impuls, wenn du einen Bad Body Image-Tag hast?
Decke über den Kopf und verkriechen?
Nicht ‘hübsch machen’?
Schlecht mit dir reden?
Besonders hart zu dir sein und dir Essen verbieten?

STOP!
Das Einzige, was du damit erreichst, ist, dass es dir noch schlechter geht und du dir dein negatives Selbstbild bestätigst.
Es ist doch schlimm genug, dass es dir nicht so gut geht.
Warum also auch noch extra draufhauen?
Das würdest du mit einem geliebten Menschen doch auch nicht machen, oder?
Warum denkst du dann, dass dies der richtige Umgang mit dir selbst ist?

Ich habe diese Negativspirale viele Jahre immer wieder durchlebt:
Fühlte ich mich beim morgendlichen Blick in den Spiegel unwohl/zu dick, begann der Stein zu rollen: Ich verurteilte und behandelte mich den restlichen Tag super mies: Ich entzog mir meine Morgenroutine und mein leckeres, sättigendes Frühstück (“Das hast du nicht verdient!”), schminkte mich nicht (“Du bist eh hässlich.”) und auch mein Umfeld bekam meine Unzufriedenheit deutlich zu spüren. Mit allem, was ich tat, bestätigte ich mir, dass mein Aussehen schuld an meinem schlechten Tag war.
“Unser Kopf möchte nämlich unglaublich gern Recht behalten und tut alles dafür, sein negatives Bild zu bestätigen. Hallo selbsterfüllende Prophezeiung. Was das mit meinem Körperbild für den folgenden Tag gemacht hat, brauche ich wohl nicht zu schildern…

Was also kannst du tun, um diesen Kreislauf zu durchbrechen?

Das genaue GEGENTEIL von dem, was dein erster Impuls ist.

  • Sei besonders gut zu dir, wenn du dich schlecht fühlst und überlege, was du für eine Freundin tun würdest, der es gerade so geht wie dir.
  • Mach dich hübsch und zieh dir etwas Schönes an und geh raus, anstatt dich zu verkriechen
  • Baue dir qualitative Me-Time ein und mache die Dinge, die du liebst und dich wohl und geerdet fühlen lassen (Yoga, Lesen, Musik hören, heiße Schoki trinken…)
  • Lass das Body-Checking und richte deine Aufmerksamkeit weg vom Körper und hin zu etwas, was deine Seele berührt (Natur, Tiere, das Lächeln eines geliebten Menschen)
  • Schenke jemand Fremden ein Lächeln auf der Straße. Du glaubst gar nicht, wie oft Menschen zurücklächeln^^
  • Du siehst deinen Schwarm? Sag „Hi.“, auch wenn dir zum Weglaufen zumute ist

Mit all diesen gegenteiligen Handlungen beweisen wir uns selbst, dass die Geschichte, die wir uns in unserem Kopf erzählen, nicht stimmt. Wir erleben, dass wir trotz eines negativen Körperbildes einen schönen Tag haben können. Du darfst dein Gefühl anerkennen und gleichzeitig eine schöne Zeit haben:

 

“I’m having a bad body image day, but it’s not ruining my life!”

Wie kannst du an solchen Tagen mitfühlender mit dir umgehen?

Nicht mehr so krank, aber auch noch nicht gesund? Hier erfährst du, ob du in der Quasi Recovery stecken geblieben bist:

Was ist Quasi-Recovery?

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