Mein Weg

Leben mit Essstörung vor und nach Recovery

Leben mit einer Essstörung – Vor und nach der Recovery

Warum soll ich meine Essstörung loslassen?

Lohnt sich das überhaupt?
Wie um Himmels willen soll ich mit all dem Druck, der Angst und den Gefühlen umgehen?
Wie schaffe ich es, meinen Körper anzunehmen, wenn ich nicht mehr versuche ihn dünn zu halten?

All diese Gedanken schwirrten mir durch den Kopf als ich mir eingestand, dass ich ein Problem habe und mein Essverhalten und der Umgang mit meinem Körper nicht so “normal” war, wie ich es mir immer einredete.

Heute, 3 Jahre nach dieser Erkenntnis, möchte ich dir anhand einer Gegenüberstellung zeigen, was sich für mich mit der Recovery geändert hat. Vieles davon habe ich mir zwar zu Beginn meiner Reise erhofft, doch niemals für möglich gehalten. Ich hoffe sehr, dich damit auch für deinen eigenen Heilungsweg bestärken zu können.

Essstörung Recovery

Recovery ist …

Du möchtest die Beziehung zu dir, deinem Körper und deinem Essverhalten heilen und den Weg der Recovery einschlagen?
Vielleicht bist du dir auch noch gar nicht sicher, ob du das wirklich möchtest, schließlich weißt du nicht was dich erwartet?

Das kann ich absolut nachvollziehen, denn mir ging es damals genau so.
Etwas in mir wollte gesund werden und ein anderer Teil hatte tierische Angst davor, den sicheren Hafen der Essstörung zu verlassen.

Daher möchte ich gern mit dir teilen, wie ich meinen Weg aus der Essstörung empfunden habe.

selbstliebe körperneutralität

Ich wünsche mir mehr Selbstliebe

Wie sehr habe ich mir gewünscht mich annehmen, ja irgendwann lieben zu können. Behandelt habe ich mich hingegen wie meinen ärgsten Feind.
Doch wir können uns nicht in die Selbstliebe hassen.
Wir können nicht erwarten, dass wir uns selbst annehmen lernen, wenn wir uns ständig selbst schlecht machen und einen beleidigenden inneren Dialog mit uns führen, jedes Mal, wenn wir an einem Spiegel vorbeikommen oder uns etwas nicht so gut gelingt, wie wir es von uns erwarten.

Recovery Update – Mein erstes Jahr ohne Waage

Anfang Dezember gab es für mich einen großen Anlass zum Feiern: Ich habe meine Waage vor genau einem Jahr verbannt und mich seitdem nie wieder auf eine gestellt. Und das war für mich wirklich ein Grund zum Jubeln, denn die Waage war seit meiner Jugend meine beste Freundin und Feindin gleichzeitig. Diese intensive Beziehung zu ihr zu beenden, war ein riesiger Schritt, der sich tatsächlich ein wenig anfühlte, wie das Verlassen einer toxischen Beziehung.

Adventskalender Challenge

Vorweihnachtszeit bedeutet für die meisten von uns auch, dass es einen Adventskalender gibt. Ein wundervolles Ritual, welches uns die Zeit bis Heiligabend versüßen soll.
Doch Kalender öffnen und Kalenderinhalt auch essen ist, gerade wenn man mit einer Essstörung kämpft, oft zweierlei. Das jedenfalls war all die Jahre in der Essstörung meine Erfahrung.
Ich hatte die tollsten Kalender mit all den schönen Dingen, die ich eigentlich so sehr mochte, aber gegessen habe ich ihn fast nie.

Modeln, Selbstwertgefühl und Essstörungen

Früher war das Modeln für mich mein Ausdrucksmittel.
Mein erstes Mal vor einer professionellen Kamera hat aus dem unsicheren Mädchen, dass nicht mal die Zähne beim Lächeln auseinander bekam, eine selbstbewusst wirkende junge Frau gemacht. Es war, als hätte sich ein Schalter in meinem Kopf umgelegt.
Der Fotograf war begeistert von den Ergebnissen und ich konnte selbst nicht glauben, dass ich das auf den Bildern sein sollte…
Auf einmal bekam ich Anerkennung, die ich nicht mehr missen wollte.

Ätherische Öle und Emotionen

Ich liebe den Duft warmer Gewürze, denn er erinnert mich sofort an meine Kindheit. An Plätzchenbacken mit Mama und Vanillepudding kochen mit meinem Opa.

Düfte sind unglaublich wirkungsvoll. Sie gelangen über die Nase binnen weniger Sekunden in unser limbisches System, dem Sitz unserer Emotionen. Bestimmt kennst du das auch, dass dir ein Geruch in die Nase steigt und du ganz plötzlich und unvermittelt an etwas denken musst. Das kann sowohl positiv, als auch negativ sein, je nachdem, was du mit diesem Geruch verbindest.

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Warum ich die ätherischen Öle von dōTERRA liebe

Vor ziemlich genau zwei Jahren, im Dezember 2018, kam ich zum ersten Mal in Kontakt mit den ätherischen Ölen von dōTERRA. Ich hatte bereits während meiner Zeit in der Reha ätherische Öle kennengelernt und versucht, sie für mich zu nutzen. Doch der Erfolg war eher mäßig. Was mir da in der Klinik angeboten wurde, konnte ich im wahrsten Sinne des Wortes nicht riechen.

Aus meinem Recovery Tagebuch – Gewichtszunahme

An dieser Stelle möchte ich mit dir einen Blick in mein Recovery Tagebuch werfen. Ich möchte dir zeigen, wie es mir direkt während meiner eigenen Recovery ergangen ist, welche Gefühle, Ängste und Sorgen mich in den unterschiedlichsten Phasen beschäftigt haben und wie ich heute mit meinem gesunden Ich darauf blicke.
Ich hoffe, dir damit auf deiner eigenen Reise Mut machen zu können.

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