Mentaler Hunger – Bin ich wirklich hungrig oder bilde ich mir das nur ein?

Ertappst du dich häufig, dabei, dass du deinen Hunger oder deine Motive zu essen hinterfragst?

Vielleicht fühlst du dich auch körperlich voll, aber die Gedanken an Essen wollen einfach nicht aufhören und du sagst dir selbst, dass das Langeweile sein muss….

Das kann extrem verwirrend, beängstigend und auch hinderlich auf deinem Weg aus der Essstörung sein. Denn diese Gedanken wollen dir etwas sagen.

Mentaler Hunger

Die Frage, ob du hungrig bist oder nicht, ist ein Zeichen von mentalem Hunger. Im Gegensatz zum körperlichen Hunger, der mit eindeutigen Signalen wie Magenknurren, Energielosigkeit, Schwäche oder Konzentrationsproblemen auf sich aufmerksam macht, zeigt sich der mentale Hunger in ständigen Gedanken an Essen.

Ein gesunder Mensch, und auch jemand, der vollständig recovered und aus dem Energiedefizit heraus ist, stellt sie sich die Frage, ob er wirklich hungrig ist nicht (mehr). Wenn du lange in einer Hungersnot warst (denn das ist es, was Diäten, eine Essstörung oder exzessiver Sport bei zu wenig Kalorien für deinen Körper sind), sendet er dir mit den Gedanken an Essen ein wichtiges Signal, um dich zum Essen zu motivieren.

Körperlichen Hunger zu senden, kostet deinen Körper wertvolle Energie. Diese versucht er jedoch zu sparen, wenn er sich noch nicht sicher ist, dass du der Hungersnot auch wirklich entkommen bist. Mit dem mentalen Hunger versucht er dich sozusagen auf energiesparende Weise darauf aufmerksam zu machen, dass du mehr essen musst.

Auch ich hatte lange Zeit Probleme körperlichen Hunger zu spüren, doch die Gedanken an Essen waren ständig präsent, was dazu geführt hat, dass eine große Kochbuchsammlung in meiner Küche eingezogen ist und ich permanent auf die Uhr geschaut habe, wann ich wieder essen darf. Hätte ich damals gewusst, dass dies ein gültiges Hungersignal ist, wäre mir der Recovery Prozess deutlich leichter gefallen.

Neben der exzessiven Beschäftigung mit „What I eat in a day“ Videos, Rezepten und Kochbüchern, sind auch Gedanken, die deine Gründe essen zu wollen, hinterfragen ein Zeichen von mentalem Hunger. Dazu gehören z.B. alle Fragen, die sich darum drehen, ob, wann, wie viel und was du essen „darfst“. Vielleicht fragst du dich auch, ob du dir deinen Hunger nur einbildest oder aus Langeweile isst.

Ein gesunder Mensch stellt sich diese Fragen nicht, denn sein Körper sendet ganz selbstverständlich Hungersignale und die Notwendigkeit, diese zu hinterfragen, besteht nicht. Der einzige, den das interessiert und der alles hinterfragt, ist der essgestörte Anteil in dir.

Auch ich habe jede Form von: „Sollte ich das jetzt essen, oder nicht?“ während meiner Recovery durchgespielt. Damals habe ich nicht erkannt, dass dies eine weitere Strategie der Essstörung war, mich vom Essen abzuhalten oder es hinauszuzögern. Heute höre ich diese Frage noch oft bei meinen Klientinnen im Coaching und die Erinnerung an mein eigenes Zweifeln wird wieder wach. Nach 20 Jahren Dauergedankenkreiseln bin ich zum Glück endlich frei davon. Und du kannst das auch werden!

Wenn du dich das nächste Mal fragst, ob du hungrig bist, oder dir das nur einbildest, dann geh in die Küche, hol dir etwas zu essen und erinnere dich an meine Worte. Mentaler Hunger ist echter Hunger und der einzige Weg frei davon zu werden ist, deinen Körper mit genug Nahrung aus dem Energiedefizit herauszuholen.

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